Ohne Fleiß, kein Preis.
Sauer macht gar nicht lustig! Bevor ich mit dem gezielten Radtraining begonnen habe bin ich zum Ausgleich und als Ergänzung zu meinem jeweiligen Hauptsport schon immer mit dem Rennrad unterwegs gewesen. Doch das waren nur ein paar Hundert km im Jahr. Erst im Jahr 1996 habe ich mit dem regelmäßigen Training begonnen. Am Anfang trainierte ich wie so viele Hobby-Radfahrer nach dem Motto: "Bei jede Trainigseinheit muss eine neue Bestzeit aufgestellt werden" bzw. "Je saurer desto besser". Eines Tages lernte ich einen gewissen Herbert Meneweger bei einer Ausfahrt kennen. Wir unterhielten uns ca. 2 Stunden sehr angeregt. Dabei erklärte er mir, wie die Profis trainieren, und was der Begriff Grundlagenausdauer bedeutet. Von da an begann ich konsequent mit Pulsfrequenzmesser in diesem lockeren Bereich zu trainieren. Und siehe da – der Erfolg stellte sich bald ein. Ich konnte bei Radmarathons plötzlich mit Leuten mitfahren, die doppelt bis dreimal so viel trainierten wie ich. Mit der Zeit wurden auch die Trainingsstrecken immer länger. War ich am Anfang meist 40 bis 60 km unterwegs, so steigerte ich die Touren bald auf 70 bis 120 km. Seit 2001 fahre ich regelmäßig richtig lange Trainingseinheiten (200 bis 250 km). Dadurch habe ich auch erkannt, dass in der Ausdauer meine absolute Stärke liegt. Je länger ein Radmarathon ist, und je mehr Berge vorkommen, desto weiter bin ich am Ende vorne. In den letzten Jahren habe ich mein Trainingspensum und die Länge meiner Trainingseinheiten noch einmal gesteigert. Ich fahre oft 300 km und mehr. 2003 bin ich mit einem Freund sogar einmal nonstop von Salzburg nach Lignano (ca. 400 km) gefahren. Durch diese Trainingseinheiten hole ich mir die Ausdauer und die Fähigkeit, auch am Ende von sehr langen Rennen noch Gas geben zu können. Trainingspensum der letzten Jahre:
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